Bremen RauchfreiIch bin dabei
Volksinitiative Bremen · Bündnis im Aufbau

Schluss mit stickigen Kneipen.

Bremen gehört zu den letzten Bundesländern, in denen Rauchen in Kneipen noch erlaubt ist. Wir sammeln 5.000 Unterschriften, damit die Bürgerschaft endlich handelt. Für saubere Luft, für die Beschäftigten, und für alle Gäste, egal ob mit oder ohne Fluppe, die abends rausgehen wollen ohne am nächsten Tag kaputt zu sein.

Das richtet sich nicht gegen Raucher. Der Rauch ist das Problem, nicht die, die ihn machen.

Kein Spam. Du bekommst nur Bescheid, wenn die Unterschriftensammlung losgeht.

Ist das ein Verbot? Nein. Rauchen bleibt erlaubt – draußen, zu Hause, überall wo niemand mitrauchen muss.

5.000
Unterschriften-Ziel
80 %
in Deutschland dafür
15 Jahre
laufen wir Bayern hinterher
Wo wir stehenJetzt: Bündnis aufbauenPhase 2: Unterschriften sammelnPhase 3: Bürgerschaft muss handelnDetails
Das Problem

Eine Ausnahme, die alle belastet.

Das Bremische Nichtraucherschutzgesetz erlaubt Rauchen in „Einraumkneipen" unter 75 m², also in fast jeder Eckkneipe, vielen Bars im Viertel und in der Neustadt.

Du machst Schicht als Barkeeper im Viertel. Sechs Stunden, vier davon Passivrauch. In keinem Büro wäre das legal. In der Kneipe schon.
1

Beschäftigte ohne Wahl

Kellnerinnen und Barkeeper atmen stundenlang Passivrauch ein. In jedem Büro ist Rauchen verboten, nur in Kneipen nicht.

2

Gestank vertreibt Gäste

Verrauchte Luft, Klamotten die am nächsten Tag noch nach Kaltrauch riechen, brennende Augen. Eine ganze Generation meidet deshalb die Kneipenkultur, und die Kneipen verlieren Gäste, die eigentlich kommen wollten.

3

Bremen hinkt hinterher

Bayern ist seit 2010 rauchfrei, NRW seit 2013. Beide ohne Kneipensterben. Bremen gehört zu den letzten Bundesländern mit Ausnahmen.

Fakten

Die Daten sind eindeutig.

Schutz, nicht Verbot. Wir sind nicht gegen Menschen, die rauchen, wir sind für den Schutz aller, die unfreiwillig mitrauchen.

80 %
Zustimmung deutschlandweit

der Bevölkerung befürwortet rauchfreie Gastronomie, auch viele, die selbst rauchen (DKFZ-Umfrage). Tendenz steigend, je länger es rauchfrei bleibt.

61 %
stimmten in Bayern dafür

Beim Volksentscheid 2010 setzten sich die Bayern gegen Politik und Gastro-Lobby durch. Direkte Demokratie funktioniert. Was die können, kriegen wir an der Weser auch hin.

<75 m²
Schlupfloch

Einraumkneipen dieser Größe dürfen Rauchen weiterhin erlauben, das betrifft fast jede Eckkneipe.

2
Bundesländer

Bayern und NRW haben bewiesen: Rauchfreie Gastro funktioniert. Bremen kann nachziehen.

Ich bin dabei
Auch wenn du selbst rauchst

Das hier ist kein Anti-Raucher-Ding.

Es geht um den Rauch, nicht um die, die ihn machen. Rauchen bleibt erlaubt, draußen, zu Hause, wo niemand mitrauchen muss. Und wer ehrlich ist, weiß: rauchfreie Kneipen sind auch besser, wenn man selbst eine Fluppe hat.

Rauchen wird wieder Pause

Wenn drinnen niemand raucht, wird die Zigarette wieder das, was sie mal war: eine kurze Pause draußen. Statt eine nach der anderen, weil die Luft eh schon voll ist.

Kein kaputter Tag danach

Wer raucht, kennt das: in der Rauchkneipe wird es zwanghaft, am nächsten Morgen ist man fertig, alles stinkt. Rauchfreie Kneipen heißt: selbst entscheiden, wie viel man raucht.

Niemand muss der mutige Wirt sein

Das Eisen, das Fehrfeld, beide rauchfrei und proppevoll. Aber solange das die Ausnahme ist, riskiert jede Kneipe, die freiwillig umstellt, Gäste. Wenn alle mitmachen, fragt nach zwei Jahren niemand mehr.

Du hast eine Kneipe?

Wir sind auch nicht gegen dich.

Heute hast du einen Nachteil, wenn du freiwillig rauchfrei aufmachst, die rauchende Stammkundschaft geht zwei Straßen weiter. Mit gleichen Regeln für alle verschwindet dieser Druck. Freisitz bleibt frei, deine Angestellten bekommen den Arbeitsschutz, der in jeder anderen Branche längst gilt.

So geht es weiter

Vom ersten Schritt bis zum Gesetz.

Eine Volksinitiative ist der direkte Weg: Menschen aus Bremen bringen ein Gesetz selbst auf den Tisch der Bürgerschaft.

Jetzt

Bündnis aufbauen

Ärzteschaft, Gewerkschaften, Sportvereine, Elternverbände, Gastro-Unterstützung, Krebshilfe. Je breiter das Bündnis, desto stärker die Initiative.

Phase 2

Unterschriften sammeln

Sobald das Bündnis trägt, beginnt die offizielle Sammelphase. Ziel: 5.000 gültige Unterschriften innerhalb weniger Monate.

Phase 3

Bürgerschaft muss handeln

Mit 5.000 Unterschriften muss sich die Bremische Bürgerschaft mit unserem Gesetzentwurf befassen. Lehnt sie ab, geht es weiter: Volksbegehren (25.000 Unterschriften) und am Ende Volksentscheid. Bremen entscheidet selbst.

Bayern und NRW haben gezeigt, dass es geht. Hamburg und Niedersachsen haben noch dasselbe Schlupfloch wie Bremen. Bremen kann das erste Bundesland im Norden sein, das es schließt.

Was du jetzt tun kannst: E-Mail eintragen, dann melden wir uns, wenn es losgeht.

Häufige Fragen

Gute Fragen. Ehrliche Antworten.

Nein. Rauchen bleibt überall dort erlaubt, wo niemand mitrauchen muss, draußen, zu Hause, in Raucherräumen. Wir wollen nur, dass Beschäftigte und Gäste nicht unfreiwillig mitrauchen müssen. Und ehrlich: viele, die selbst rauchen, finden rauchfreie Kneipen angenehmer, weil das Rauchen draußen wieder Pause statt Dauerzustand wird.

Sei dabei, wenn wir starten.

Trag dich ein, wir melden uns, sobald die Unterschriftensammlung losgeht. Und wenn du willst: hilf mit, das Bündnis zu wachsen.

Ist das ein Verbot? Nein. Rauchen bleibt erlaubt, draußen und zu Hause. Wir wollen nur, dass Beschäftigte nicht unfreiwillig mitrauchen müssen.

Stirbt die Kneipenkultur? In Bayern und NRW nicht — beide rauchfrei seit 2010 bzw. 2013, kein Kneipensterben.